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Service

Anfragen

Wir sind offen für Kooperationen mit wissenschaftlichen Partnern und der Industrie. Bei Interesse füllen Sie bitte das untenstehende Formular aus und kontaktieren Sie uns unter bioprinting@i-med.ac.at

Hier gehts zum Formular

Nanoprinting

Wir setzen einen NanoOne Bio 2-Photonen Polymerisationsdrucker für hochauflösende 3D-Mikro- und Nanofabrikation ein. In Kombination mit farbigen oder vollständig transparenten, biokompatiblen Harzen entsprechen unsere Druckergebnisse den potenziellen optischen, biologischen und technischen Anforderungen und wir können basierend auf CAD-Designs vollständig individuell anpassbare Strukturen produzieren. Wir realisieren Merkmalgrößen von wenigen Millimetern bis in den Submikrometerbereich und ermöglichen damit präzise Prototypenfertigung sowie funktionale Bauteile für fortgeschrittene Forschungsanwendungen.‘

Mikronadeln

3×3-Mikronadel-Array. Pyramidenförmige Nadeln – Basislänge: 300 µm, Höhe: 600 µm (links). Nahaufnahme der Nadeln (link-mitte). Nahaufnahme der Negativform aus PDMS (recht-mitte). Nahaufnahme einer Mikronadel mit schlitzförmigen Poren (rechts)

Wir haben erfolgreich verschiedene Nadelkonzepte gedruckt, um gewünschte Wirkstoffe durch die Keratinozyten-Schicht der Haut bis in eine bestimmte Tiefe der Dermis zu transportieren:

  • Hohlnadeln
  • Poröse Mikronadeln
  • Mikronadel-Master zur Herstellung auflösbarer Mikronadeln ausgehend von einer PDMS-Form

Mikrofluidik-Chips

Wir entwickeln kundenspezifische Mikrofluidik-Chips oder modifizieren handelsübliche Mikrofluidik-Chips mit einer strukturellen Auflösung bis in den Mikrometerbereich.

Mikro- und Nanostrukturen

Kunden-spezifisch designter Mikrofluidik-Chip mit zwei Zuflusskanälen, die in der Mitte zusammenlaufen, und zwei Abflusskanälen (links). Gyroid-basiertes, dreidimensionales kubisches Gerüst. Kanaldurchmesser Hauptwürfel: 500 µm. Kanaldurchmesser Würfel an der vorderen Oberseite: 125 µm. Der Kanaldurchmesser ist beliebig gewählt und skalierbar (links-mitte). Ein TurboRFP‑ganzzellmarkierter Fibroblast, der durch eine Membran mit Poren von 10 µm Durchmesser migriert (rechts‑mitte). Proof-of-Concept-Druck von Linien mit Breiten von 100, 150 und 200 nm (rechts).

Wir drucken Strukturen im zellulären oder subzellulären Größenbereich (Gerüste, Poren, Löcher, Säulen, Noppen,…) um

  • Zellen eine individuell anpassbare dreidimensionale Umgebung zu bieten, um zu wachsen, zu proliferieren, zu aggregieren, zu migrieren
  • um Zellmigration, Zellmechanik und Zelladhäsion zu untersuchen oder Oberflächen zu funktionalisieren‘

3D-gedrucktes Gewerbe

Mithilfe von 3D-Bioprinting bilden wir die dreidimensionale Gewebearchitektur von normalem und bösartigem Gewebe des menschlichen Körpers so originalgetreu wie möglich nach. Unsere humanen, biogedruckten Gewebemodelle stellen Alternativen zu Tierversuchen in der nichtklinischen Phase der Arzneimittelentwicklung dar und eignen sich als Testmodelle für Wirkstoff-Screening, Toxizitätstests oder zur Untersuchung biologischer Prozesse in einem multizellulären dreidimensionalen Kontext.

Haut

Links: Hämatoxylin-Eosin Färbung von 3D-biogedruckter Haut. Rechts: 3D-biogedrucktes Hautkrebsmodel in einem Mikrofluidik-Chip (Melanom-Sphäroide in dunkel, die in die biogedruckte Haut einwachsen).

Unsere 3D-biogedruckte Haut besteht aus einer Schicht dermaler Fibroblasten und einer differenzierten, epidermalen Keratinozytenschicht. Die humanen, biogedruckten Hautmodelle weisen Differenzierungsmarker auf, die denen normaler menschlicher Haut entsprechen und auf eine vollständig differenzierte Keratinozytenschicht sowie eine intakte Barrierefunktion hindeuten. Die biogedruckte Haut kann zur Untersuchung folgender Prozesse verwendet werden:

  • Präklinisches Wirkstoff-Screening
  • Toxizitätstests
  • Hautbarriere-/Hautpenetrationstests
  • Hautalterung
  • Wundheilung

Tumor Modelle

Links: 3D-biogedrucktes Neuroblastom-on-Chip Modell mit metastasierenden Tumorzellen (rot) die vom Tumorkern aus in die umgebende Matrix mit Fibroblasten (grün) einwachsen. Rechts: Anwendungen von 3D-biogedruckten Tumormodellen. Schema wurde mittels Academic AI v2.2.5 erstellt.

Unsere mittels 3D-Bioprinting hergestellten Tumormodelle kombinieren menschliche Tumorzellen mit verschiedenen Zellen der stromalen Tumormikroumgebung, sorgfältig ausgewählt, um die Umgebung des jeweiligen Organs nachzubilden. Diese Modelle ermöglichen folgende Analysen:

  • Wirkstoff-Screening
  • Toxizitätstests an umliegendem gesundem Gewebe
  • Biologische Prozesse der Tumorentwicklung und -progression (Proliferation, Invasion, Metastasierung, Resistenzmechanismen,…)
  • Zelluläre Interaktionen innerhalb der Tumormikroumgebung (CAF-gesteuerte Migration, metabolische Wechselwirkungen,…) ’